Performative Objects

In Zusammenarbeit mit dem Festspielhaus Baden-Baden, gefördert durch die Commerzbank-Stiftung.

Ausgehend vom Takeover Festival im Festspielhaus Baden-Baden entwickelt das Forschungsprojekt mithilfe experimenteller Formate neue Formen der Auseinandersetzung von Raum und Musik und richtet sich dabei insbesondere an ein jüngeres Publikum. Es untersucht, wie temporäre Architektur einen Ort auf neue Weise erfahrbar machen kann.

In einem dialogischen Prozess mit den Festivalorganisator*innen, den Teilnehmenden sowie den Akteur*innen der Stadtgesellschaft identifiziert und aktiviert das Projekt verborgene räumliche Potenziale, wobei Schwellen- und Zwischenräume im Mittelpunkt stehen. Diese vorhandenen räumlichen Konstellationen werden als Ausgangspunkt verstanden, um neue Formen der Beziehung und Interaktion zwischen der Kulturinstitution und der Öffentlichkeit zu entwickeln.

Die performativen Objekte erzeugen räumliche Situationen, die bestehende Grenzen zwischen dem Festspielhaus und dem Stadtraum Baden-Baden hinterfragen und neue Formen der Begegnung, der Teilhabe und der Aneignung eröffnen. Dabei folgt das Projekt dem Prinzip der „Ökonomie der Mittel“. Durch die strategische Wiederverwendung vorhandener Bauteile und lokal verfügbarer Ressourcen untersucht es räumliche Praktiken, die bei minimalem Material- und Energieaufwand eine größtmögliche erlebnisbezogene und soziale Wirkung entfalten.

Im Rahmen des Takeover Festivals 2027 wird das Projekt umgesetzt und erprobt.

Back to Front © Leoni Weis, Laetitia Philipp, Sven Maser ©
Plattform © Linh Nguyen, Fabian Nickmann ©
Transpond © Julie Duncker, Amelie Hamann ©
Nonstop © Julia Maus, Susann Sulzberger, Jonas Jöckel ©
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