Haus der Kulturen

Marie Fischer | Jasmin Kast

Im Inneren ist das Gebäude klar strukturiert und in vier Zonen aufgeteilt.

Die Erschließungszone im hinteren Gebäudebereich ist geprägt von ihrem geschachtelten Treppenhaus, das unteranderem zur Entfluchtung der großen Veranstaltungshallen dient. In der Erschließungszone liegt zusätzlich der begrünte Wintergartenbereich, über den interne Mitarbeiter unkompliziert auch bei laufendem Gebäudebetrieb zu den Veranstaltungshallen gelangen können. Zusätzlich dient dieser Bereich als Pausenort für die Büroangestellten der Verwaltung. Angrenzend daran befinden sich in voller Gebäudebreite die Nebenraumzone, die mit wenig natürlichem Tageslicht auskommt.

Daran gliedert sich die mittlere Zwischenzone an, die das Herz des Gebäudes bildet. Die Zwischenzone dient als flexible Verbindungsfläche zwischen den einzelnen Nutzungseinheiten und schafft durch ihre großzügigen Treppen und Durchbrüche eine starke Vernetzung innerhalb des Hauses. Die so entstandenen Blickbezüge über mehrere Geschosse hinweg tragen erheblich zur Verbindung der Nutzungen bei.

Angrenzend dazu befindet sich die vorderste Nutzungszone, welche sich in Richtung Steinstraße orientiert. Charakteristisch für diesen Nutzungsbereich sind die flexibel verschieblichen Trennwände, die eine ganz individuelle Einteilung der Räume ermöglichen. Für Workshops, Veranstaltungen und Events kann je nach Bedarf auch die gemeinschaftliche Zwischenzone mitgenutzt werden, indem die Trennwände an den Rand geschoben werden. Durch die flexibel nutzbaren und öffenbaren Räumlichkeiten wird der Austausch zwischen den unterschiedlichen Nutzern erleichtert und der Betrieb im Haus der Kulturen kann einladend und lebendig gestaltet werden.

Nicht nur der Dachgarten, sondern auch der Jokerraum im Erdgeschoss nehmen eine besondere Rolle im Gebäude ein, da beide unabhängig gemietet und auch außerhalb des Gebäudebetriebs genutzt werden können.

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